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Raumbeobachtung im deutsch-österreichisch-schweizerischen Grenzraum (D-A-CH Raum)

INTERREG-Projekt will Grundlagen für eine zukünftige Raumbeobachtung und längerfristig für eine grenzüberschreitende Raumkonzeption bereitstellen.

Der gemeinsame Raum im deutsch-österreichisch-schweizerischen Grenzgebiet, der "DACH+ Grenzraum", ist eine wichtige "Region" in Zentraleuropa: Er verfügt über große wirtschaftliche Potentiale; er hat aber auch eine hohe landschaftliche und kulturelle Qualität und dadurch auch besondere Bedeutung für Erholung und Tourismus. Eine große Chance für die Weiterentwicklung dieses Raumes liegt in der grenzüberschreitenden Kooperation. Es ist Aufgabe der Raumplanung, die für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit benötigten und geeigneten Informationen aufzubereiten und die Strukturen der Zusammenarbeit zu verbessern. Eine entscheidende Voraussetzung und Grundlage hierfür ist ein fortlaufend aktualisierbares, raumplanerisches Informationssystem der wichtigsten Daten. Die in den Ländern verfügbaren Unterlagen und Daten sind allerdings meist nicht miteinander vergleichbar. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die verschiedenen "Herangehensweisen" nicht ohne weiteres erschließen. Neben der Entwicklung eines gemeinsamen Informationssystems steht damit die Problematik, wie die Informationen an die "richtige" Stelle transportiert werden im Vordergrund. Hierbei ist auch bedeutsam, ob und wie grenzüberschreitende Organisationsformen solche Aufgaben übernehmen können.

Das Eigenprojekt der grenzüberschreitenden Raumbeobachtung bietet die Basis für gemeinsames raumplanerisches Handeln im Grenzraum. Sie unterstützt die Analyse von Handlungsbedarf und Handlungsoptionen und trägt zu einer Bewusstseinsbildung bezüglich gemeinsamer Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Raumentwicklung bei. Informationen einer laufenden Raumbeobachtung lassen insbesondere auch problematische Veränderungen frühzeitig erkennbar werden (Frühwarnsystem). Darüber hinaus ermöglichen sie einen Vergleich der Entwicklung in den verschiedenen Teilräumen.

Die Raumbeobachtung erfolgt im Verbund mit den Planungsschritten des Raumentwicklungsprojektes und der Raumplanung der Partner.

Träger:

Träger sind die Mitglieder der Raumordnungskommission Bodensee (ROK-B):
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur BW, Stuttgart, Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Regionalverband Hochrhein-Bodensee (Projektleitung), Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Regionaler Planungsverband Allgäu,
Kanton Aargau, Kanton Appenzell Ausserrhoden, Kanton Appenzell Innerrhoden, Kanton Graubünden, Kanton Schaffhausen, Kanton St.Gallen, Kanton Thurgau, Kanton Zürich,
Landesregierung Vorarlberg,
Fürstentum Liechtenstein.

Aktuelles

Regionalplan 2000 - 22. Änderung - Anhörungsentwurf

Regionaler Grünzug im Landkreis Konstanz, Stadt Radolfzell a.B. - Anhörungsverfahren - Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 10 Abs. 1 des Raumordnungsgesetzes (ROG) in der Fassung vom 22. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2986) zuletzt...
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Verkehrssymposium Hochrhein am 29.06.2017

Der Hochrhein als dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum ist besonders eng mit der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur verknüpft. Die verantwortlichen Kantons- und Regionalpolitiker sowie Vertreter der Kommunen dieses...
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Studie zum Rohstoffbedarf

In der Sitzung des Planungsausschusses am 18. Oktober 2016 wurde die Studie vorgestellt.
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