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MORO-Projekt Überregionale Partnerschaften

Die Förderung des „Europäischen Verflechtungsraumes Bodensee“ erfolgt im Rahmen des Forschungsfeldes „Überregionale Partnerschaften – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung“.

In diesem Forschungsfeld werden in sieben ausgewählten Modellregionen Beispiele für überregionale Partnerschaften zur Stärkung von Wachstum und Innovation konkretisiert und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Folgende sieben Regionen werden gefördert:
Hamburg-Norddeutschland, Berlin-Nordosten, Sachsendreieck, Frankfurt-Rhein-Neckar-Westpfalz, Nürnberg, Stuttgart und Europäischer Verflechtungsraum Bodensee

Die Bodenseeregion ist dabei die einzige Region, bei der keine der nach dem Beschluss des Ministerrates für Raumordnung (MKRO) festgelegten, deutschen Metropolregionen beteiligt ist.
Die Förderung der sieben Projekte läuft von 2008-2010. Neben der finanziellen Förderung finden gemeinsame Fachtagungen und Workshops statt, in denen die beteiligten Regionen die Erfahrungen ihrer Modellprojekte untereinander und mit der Fachöffentlichkeit austauschen können.

Das Projektvolumen für den Europäischen Verflechtungsraum Bodensee beträgt 80.000 Euro.

Ziele der Projektpartnerschaft:
Übergeordnetes Ziel dieses MORO-Projektes ist es, die Bodenseeregion langfristig als attraktiven und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln, den vielfältig strukturierten und qualitativ hochwertigen Lebens- und Erholungsraum zu erhalten und die Bodenseeregion im internationalen Standortwettbewerb klar zu positionieren. Dem Erhalt der natürlichen Ressourcen und des (kulturellen) Erbes kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Die Raumplanung ist gefordert, hierfür die entsprechenden (planerischen) Vorgaben vorzunehmen sowie grenzüberschreitende Konzeptionen zur mittel- bis langfristigen Raumentwicklung zu entwickeln.
Aus diesen übergeordneten Zielen wurden die vier Handlungsfelder „Raumbeobachtung“, „Raumstruktur“, „Regional Governance“ und „Positionierung“ abgeleitet, die innerhalb des MORO-Projektes bearbeitet werden sollen.

Projektstruktur:
Es wurde eine Projektstruktur entwickelt, die die beteiligten Partner vernetzt: Die Regionalverbände Bodensee-Oberschwaben und Hochrhein-Bodensee übernehmen die Koordination des Gesamtprojekts. Die fachliche Begleitung durch die Universität St. Gallen sichert wissenschaftliche Inputs in Verbindung mit den Handlungsstrategien und Projekten.
Als übergeordnete, überfachliche und grenzüberschreitende Projektpartner fungieren die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) und die Raumordnungskommission Bodensee (ROK B).
Die kommunale Seite wird über die deutschen Landkreise und den Städtebund Bodensee eingebunden. Weitere Partner, wie beispielsweise der bayerische Planungsverband Allgäu oder die Vereinigung der Kammern (IHK´s) rund um den Bodensee, werden aktiv eingebunden. Das Projekt versteht sich als „offenes Netzwerk“, das kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Grundprinzip ist dabei eine „schlanke“ Projektstruktur, die sich der bestehenden Institutionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bodenseeraum bedient.


Handlungsfelder:
Raumbeobachtung und Raumstruktur: Mit dem Projekt DACH+ wurde in den vergangenen Jahren ein grenzüberschreitendes Rauminformationssystem aufgebaut, das die wichtigsten raumrelevanten Indikatoren für die gesamte Bodenseeregion sowie weiterer daran angrenzender Räume beinhaltet. Dabei wurden die unterschiedlichen nationalen Systeme in ein gemeinsames grenzüberschreitendes System integriert. Neben DACH+ existieren für den Verflechtungsraum Bodensee noch weitere (elektronische) Plattformen, die ebenfalls wichtige raumrelevante Informationen enthalten. Im Rahmen dieses Projekts sollen diese anderen Plattformen mit DACH+ vernetzt bzw. integriert werden.
Regional Governance: In der Bodenseeregion besteht aktuell eine Vielzahl von unterschiedlichen Gremien und Institutionen, die sich mit Fragen der räumlichen Entwicklung beschäftigen. Aufgrund der bisherigen intensiven Zusammenarbeit funktioniert die Arbeit dieser Institutionen bislang sehr gut und wird stark ziel- und ergebnisorientiert geführt. Zwischen den Akteuren bestehen sehr gute Beziehungen, die eine Kooperation auch auf dem „kleinen Dienstweg“ ermöglichen. Es zeigt sich aber, dass systembedingt die wenig formalisierten Strukturen der Kooperation nicht oder nur begrenzt konfliktlösungsfähig sind. Dies führt dazu, dass die auch in der Bodenseeregion bestehenden raumrelevanten Konflikte in den bestehenden Institutionen nicht entsprechend bearbeitet bzw. gelöst werden können. Eine Optimierung der bestehenden Strukturen ist deshalb zwingend notwendig. Um hierzu die entsprechenden Grundlagen zu erarbeiten wird ebenfalls eine entsprechende „Task Force“ eingerichtet, die innerhalb eines begrenzten Zeitraums konkrete und umsetzbare Vorschläge für eine entsprechende Optimierung der regionalen Governance-Strukturen erarbeitet.


Bisheriger Projektverlauf:

  • Auftaktveranstaltung für den westlichen Teil der Bodenseeregion am 04.12.2007 in Konstanz in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee
  • Workshops der Projektsteuerungsgruppe in Rorschach, Schweiz am 30.01.2008 zur Präzisierung der Projektinhalte, Thesen zur Zukunft des Europäischen Verflechtungsraumes entworfen
  • Diskussion des MORO-Antrages mit den Mitgliedern der Raumordnungskommission Bodensee im Rahmen eines zweitägigen Workshops in Bregenz zur Zukunft der Raumentwicklung in der Bodenseeregion am 19. und 20.02.2008
  • Information des Ständigen Ausschusses der Internationalen Bodenseekonferenz IBK am 14.03.2008 über den aktuellen Projektstand
  • Auftaktveranstaltung für den östlichen Teil der Bodenseeregion am 14.03.2008 in Friedrichshafen in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben
  • Sitzung mit dem BMVBS, dem Projektmanagement und der Begleitforschung am 14.03.2008 statt.
  • Symposiums im Festspielhaus Bregenz das Projekt DACH+ Am 13. Juni 2008, das Raummonitoring für die Bodenseeregion öffentlich präsentiert.
  • Besuch der Staatssekretärin, Frau Karin Roth, in Friedrichshafen am 8. September 2008
  • 2-tägiger Workshop der Raumordnungskommission Bodensee zur zukünftigen Raumstruktur vom 3./4. Oktober 2008
  • Interner Workshop zur Konkretisierung der Raumbeobachtung am 16. Oktober2008
  • MORO-Workshop auf der EUREGIA Leipzig vom 28. Oktober 2008
  • MORO-Workshop in Stuttgart vom 1./2. Dezember 2008
  • Regierungschefkonferenz der IBK (5. Dezember. 2008, Bad Osterfingen)
  • Sitzung Raumordnungskommission Bodensee vom 5. Dezember 2008
  • MORO-Workshop zur Raumstruktur Bodensee vom 18. Dezember 2008
  • Vorstellung des Vorgehenskonzepts DACH+ zur Raumbeobachtung und zum Raumkonzept an der Sitzung der Raumordnungskommission Bodensee (ROK-B) vom 5. März 2009
  • MORO-Workshop in Berlin vom 23./24. April 2009
  • Exkursion zum MORO-Vorhaben „Kooperation und Vernetzung im Nordosten“ ( 10. – 12.06.2009)
  • MORO-Workshop in Kaiserslautern am 3./4. November 2009



Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Programm und den beteiligten Modellregionen sind den MORO-Informationsbroschüren zu entnehmen oder auf der
Internetseite des BBSR unter der Rubrik „Forschungsprogramme - MORO“ zu finden.

Die MORO-Informationen stehen hier zum Download bereit.

Links & Downloads

MORO-Info 1 zu den überregionalen Partnerschaften
MORO-Info 2 zu den überregionalen Partnerschaften

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