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Regionalplanung - Koordinieren von Raumnutzungsansprüchen

Regionalplanung bringt die verschiedensten Nutzungsansprüche an den Raum miteinander in Einklang

In den vergangenen 100 Jahren hat der Anteil der Siedlungsflächen stark zugenommen. Dies lässt sich auch in der Region Hochrhein-Bodensee an vielen Beispielen aufzeigen.

Wieso ist es zu dieser Entwicklung gekommen?
Der Mensch benötigt Häuser zum Wohnen, Betriebe zum Arbeiten, Geschäfte zum Einkaufen, Raum für Freizeitaktivitäten und zum Erholen, zudem für seine Mobilität Verkehrswege wie Straßen oder Eisenbahnstrecken.
Daneben werden aber auch Rohstoffe zum Bauen, Acker- und Grünlandflächen für die Landwirtschaft, Waldflächen für die Forstwirtschaft und Freiräume für Tiere und Pflanzen sowie für die menschliche Erholung benötigt.

Diese unterschiedlichen Ansprüche an unseren Lebensraum stehen oftmals in Konkurrenz zueinander. Das bedeutet, dass die eine Nutzung die andere ausschließt oder stark beeinträchtigt. Es ist Aufgabe der Regionalplanung, diese Wünsche und Anforderungen an unseren Lebensraum miteinander in Einklang zu bringen und dabei dem Grundsatz des flächensparenden Umgangs mit Grund und Boden Rechnung zu tragen.